Oldenburg — die Parkstadt

Einige Leute nennen Oldenburg Parkstadt wegen der Vielzahl von Grünanlagen. Es ist schwer, sich vorzustellen, dass dieses malerische Städtchen eine der größten Industriezentren des Landes ist. Schon vor einigen Jahrhunderten erschienen hier die ersten Tabakfabriken, danach wurden Gießereien und Maschinenbauwerke sowie Fabriken für Produktion von Glas und Leder gebaut. Außerdem wurde die Stadt immer durch ihre guten Pferde berühmt, in der Stadtumgebung kann man auch heute einige alte Erbgestüte finden, wo die echten Pferdezüchter wohnen, die in Generationen Pferdezucht betreiben.

Über die Hälfte des Stadtterritoriums nehmen Grünanlagen ein. Das ist dadurch zu erklären, dass die Mehrheit der Einwohner Gärten an ihren Häusern anlegt, was zu einer guten Tradition wurde. Sie können eine Unzahl von Grünanlagen und Parks sehen, die wirklich auf Schritt und Tritt vorkommen. Zu den schönsten davon gehören Schlogarten und Eversten Holz. Das sind Naturschutzgebiete, die einst namhaften Magnaten gehörten, hier erholten sie sich und kamen zur Jagd. In der Stadt sind ziemlich viele Altbauten aus den 14. – 16. Jahrhunderten erhalten geblieben, ein bedeutender Teil historischer Denkmäler wurde aber durch einen umfassenden Brand, der 1676 geschah, vernichtet.

Eines der bemerkenswertesten Architekturdenkmäler ist das Kulturzentrum. Ursprünglich war es ein Spital und heute funktioniert in den Wänden des Schlosses das Kulturzentrum des Lebens von Oldenburg. Hier werden bedeutsame Veranstaltungen wie Musikkonzerte, Kunstausstellungen durchgeführt sowie Vorlesungen abgehalten. In der unmittelbaren Nähe davon kann man noch ein bemerkenswertes Gebäude sehen – die Hauptbibliothek sowie die Musikschule, die vor über zwei Jahrhunderten eröffnet wurde. Malerische Sträßchen, geräumige Parks und gemütliche Gaststätten werden das Herz jedes beliebigen Reisenden unbedingt erobern, und er wird nach dieser wunderbaren Stadt immer wieder und wieder kommen wollen.

Weitere Artikel: