Stuttgart — Museum Mercedes Benz

Das Museum Mercedes-Benz mit dem Stuttgarter Zentrum der Firma und dem Gebäude der Passage zusammen bilden einen gewaltigen Gebäudekomplex Mercedes-Benz-Welt. Das ist ein sehr interessanter Komplex, der vom berühmten Architektenbüro UN Studio geschaffen wurde. Von Außen sieht es wie ein Drei-Blatt-Klee aus, und in seiner Mitte gibt es einen dreieckigen Platz. Die gesamte Geometrie geht vom zentralen Atrium aus.

Für die Schaffung dieses Komplexes waren 150 Millionen Euro erforderlich. Jeder Museumsbesucher kann selbst schätzen, inwieweit vernünftig die Geldmittel verbraucht wurden. Den Touristen werden zur Wahl einige Varianten der Rundgänge durch das Gebäude angeboten. Es ist zu betonen, dass allen Routen ein gemeinsames Merkmal eigen ist: In jedem Fall werden Sie schöne historische Automobile sehen. So z.B. sind im Museum die Limousinen von Kaiser Wilhelm, Bundeskanzler Konrad Adenauer und japanischen Imperator Hirohito ausgestellt.

Museum Mercedes-Benz in Stuttgart

Die Museumsexposition erfasst die ganze Geschichte des Autogiganten – von der ersten Kutsche vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum ersten Automobil und bis zu modernen Rennboliden. Hier sind außerdem die Prototype von Autos, Postbusse, Loren, Abschleppwagen und Feuerwehrwagen ausgestellt.

Übrigens, in Stuttgart kann man die Zukunftsmodelle von Mercedes-Benz sehen. Die Autos werden auf realen Straßen getestet. Dabei sind sie aber mit matter Folie überzogen, damit niemand ihre Formen betrachten kann.

Adresse: Mercedesstraße 100, Stuttgart

Kommentar eines Touristen

Ein interessantes, modernes Museum des deutschen Autogiganten!

Auf der ganzen Welt sind deutsche Autos bekannt. Ein Besuch im Museum Mercedes-Benz wird allen, nicht nur Männern interessant sein. Das Parken ist hier umsonst, an der Straße am Museum. Der Eintritt kostet 8 Euro, es gibt eine Garderobe. Umsonst kriegt man auch einen Audio-Player mit Russisch, man braucht nur Zahlen einzutippen, die auf Exponaten angebracht sind, um sich die Geschichte anzuhören. Die Führung fängt auf der letzten Etage an. Das Museum ist sehr groß, interaktiv, hier darf man alles anfassen.

Während man von einer Etage auf die andere runter läuft, sieht man auf dem Korridor ausgehängte Fotos, die Epochen und die zu diesen Zeiten geschaffenen Autos darstellen. Es gibt viele Hallen, in einer z.B. sind alle Mercedes-Busse eingesammelt, in einem darf man sogar Platz nehmen.

Der Saal mit Autos, die durch prominente Persönlichkeiten berühmt geworden sind (z.B. Papamobil). Für ein Extraeintrittsgeld (4 Euro) kann man den Simulator besuchen, dort zeigt man Videos mit einer Reihe von Rennen, und Sie werden dabei durchgeschüttelt. Am Ende des Rundgangs gibt man den Player zurück und bekommt sein Umhängeband geschenkt. Weiter folgt der Souvenirladen, wo die Kollektionsautos sehr teuer sind (ab 30 Euro), sogar die Bekleidung wird dort geführt. Viele Kaffees, wo man Kaffee mit Desserts trinken kann. Und Autosalon, hier darf man in jedem beliebigen Mercedes sitzen!

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