Duisburg — eine der größten Hafenstädte Europas

Duisburg ist eine der größten Hafenstädte Europas, früher ein wichtiges Industriezentrum. Heute wurde das Industriegebiet Duisburgs in einen geräumigen Park umgewandelt, wo die Einheimischen und Fremden sich zu erholen pflegen. Die Stadt hält für ihre Gäste viele Überraschungen und interessante Veranstaltungen parat, von Jahr zu Jahr werden für die Erholenden neue Erlebniszentren, Attraktionsparks eröffnet und wunderschöne neue Hotelkomplexe gebaut.

Die Hauptsehenswürdigkeit der Stadt bleibt der Landschaftspark „Duisburg-Nord“, der Mitte 80-er Jahre angelegt wurde. Bisher standen hier Hochöfen, die derzeitig zu wichtigen Exkursionsobjekten geworden sind. Auf einem der Martinsöfen wurde ein Aussichtsplatz eingerichtet, von dem aus jeder, der wünscht, das Panorama der Stadt genießen kann. Auf dem Gelände des Parks gibt es einige Gärten, Wiesen und künstliche Teiche, aber das ungewöhnlichste Bauwerk bleibt das Daving-Zentrum, das im ehemaligen Gasreservoir eingerichtet wurde.

Das schönste Stadtviertel darf der Binnenhafenviertel heißen, heutzutage wurden hier einige moderne Bürogebäude, Erlebniszentren und Restaurants gebaut. An der Anlegestelle liegen wunderschöne Jachten, von hier aus werden Flussausflüge und -Kreuzfahrten vorgenommen. Das älteste Gebäude, das noch im 16. Jahrhundert gebaut wurde, ist das „Dreifrontenhaus“. Eine Zeit lang befand es sich im munizipalen Eigentum, dann wurde das Haus den jungen Malern, Modellieren und Designern zur Verfügung gestellt. Heute sind hier künstlerische Galerien und Ateliers eröffnet, hier werden Ausstellungen und andere Kulturveranstaltungen öfters durchgeführt. Im Gebäude des alten Hafenlagers funktioniert das Museum für Geschichte, die Kenner der bildenden Kunst sollten sich nach dem Wilhelm Lehmbruck Museum begeben, welches über 50 Arbeiten der bekanntesten Maler der Welt beherbergt.

In Duisburg sind Restaurants unterschiedlichster Richtungen vertreten, die Reisenden bevorzugen aber die Gaststätten, die sich auf Zubereitung nationaler Speisen spezialisieren. Zu traditionellen Speisen gehören in erster Linie interessante Fleischgerichte, zu welchen wie üblich Brat- oder Salzkartoffel als Beilage serviert wird. Den Anhängern der Diätnahrung kann diese Kombination äußerst abfällig vorkommen, aber es ist einfach unmöglich, dem ohnegleichen Aroma und Geschmack der Gerichte zu widerstehen.

Zum Frühstück werden den Gästen unbedingt frische Brötchen mit Marmelade und duftender Kaffee angeboten, aber man kann auch kalte Fleischvorspeisen bestellen, die hier zu jeder Tageszeit am Platze sind. Zum Hauptmahl zählt das Mittagessen, am öftesten bevorzugen die Besucher der gastronomischen Einrichtungen unterschiedliche Fleischsuppen, Knödel, hausgemachte Wurst und Würstchen. Sicherlich lohnt es sich, das Schweinebraten mit Kartoffel und gegrillte Würstchen zu kosten, ohne diese Gerichte geht hier ja kein Mahl.

Die Einrichtungen für ein schnelles Imbiss, die es in Duisburg wirklich auf Schritt und Tritt gibt, sind den Fast-Food-Einrichtungen, die man in anderen europäischen Städten treffen kann, gar nicht ähnlich. Als Firmengerichte Duisburgs Imbisse gelten Würstchen und Bockwürste, zu welchen die Besucher ihre Lieblingssoßen oder frisches Brot bestellen können. Denjenigen, die solcher herzhaften Speisen nicht gewohnt sind, kann man empfehlen, die Restaurants internationaler Küche oder Kaffees zu besuchen, dort ist die Auswahl von Salaten und vegetarischen Gerichten einfach riesig. Wie auch in anderen Städten des Landes, ist den Duisburger Einwohnern Bier nicht gleichgültig, sie halten es mit Stolz für ihr nationales Getränk. Die populären Sorten des deutschen Biers sind am besten in einer örtlichen Gaststätte oder Bar zu degustieren. Wie in der Regel wird dort den Gästen eine Menge von interessanten Vorspeisen serviert, die ein vollwertiges Abendessen durchaus ersetzen können.

Zu Winterzeit wird den Besuchern der örtlichen Bars ein Glühwein zum Kosten angeboten, während der Durchführung von Festen und Festivals wird dieses Getränk in jedem Straßenkaffee serviert. Den Urlaubern wird ausdrücklich empfohlen, eines der Restaurants der häuslicher Küche zu besuchen, solche Einrichtungen werden nicht nur von Fremden sondern auch von den Einheimischen nachgefragt. In häuslichen Restaurants ist immer eine reichliche Auswahl von Vorspeisen, Fleischhauptgerichten und Gebäck vorhanden, eine angenehme Zugabe zum Mahl wird auch gastfreundliche Atmosphäre der örtlichen Restaurants werden.

Sehenswürdigkeiten von Duisburg

Eine schöne alte Stadt Duisburg ist für die Touristen durch die Vielfältigkeit der Sehenswürdigkeiten und Kulturobjekte verlockend. Ungeachtet dessen, dass in den Jahren des Zweiten Weltkriegs der Stadt ein ernstlicher Schaden zugefügt wurde, sind auf dem Stadtterritorium viele interessante architektonische und historische Denkmäler erhalten geblieben. Die meisten Exkursionsrouten fangen mit dem Besuch im Dreifrontenhaus — dem ältesten Bauwerk Duisburgs, das unsere Tage im ersterschaffenen Aussehen erlebt. Der Bau dieses Hauses wurde Mitte des 16. Jahrhunderts abgeschlossen, heute sind hier zahlreiche Kunstgalerien und Ateliers einquartiert.

Das Museum für Stadtgeschichte und Kultur lädt die Gäste ein, sich mit den wichtigsten historischen Ereignissen vertraut zu machen und unschätzbare Exponate zu besichtigen. Die bekannteste Kultureinrichtung Duisburgs wurde im Gebäude der ehemaligen Mühle untergebracht. Das wertvollste Exponat des Museums ist der Globus des bekannten Wissenschaftlers und Forschers Gerhard Mercator. Außerdem sind im Museum interessante Sammlungen von historischen und ethnographischen Artefakten sowie anderen Kunstgegenständen ausgestellt, einige davon gehören zum Zeitraum des Frühmittelalters.

Den Kennern der Kunst wird interessant sein, das Wilhelm Lehmbruck Museum zu besuchen. Seinen Namen bekam es zu Ehren des Architekten, der einen schönen Ausstellungsplatz konzipiert hatte. Im Museum sind Arbeiten der Bildhauer aus unterschiedlichsten Ländern der Welt vertreten, die Exposition zählt rund fünf Hundert Arbeiten. Als ein auffälligstes und interessantes Symbol der Stadt gilt das Brunnen „Lifesaver“ in der Königsstraße. Um das farbenreiche märchenhafte Wesen zu sehen und ein Andenkensfoto mit ihm zu machen, kommen hierher Hunderte von Menschen. Der originelle Brunnen wurde zum echten Schmuckstück der Stadt und gleich nach seiner Enthüllung hat einen würdigen Platz unter den städtischen Sehenswürdigkeiten eingenommen.

In der Stadt gibt es auch bemerkenswerte Kultusobjekte, unter welchen die Kathedrale St. Johann Baptist hervorzuheben ist, die Anfang des 9. Jahrhunderts erbaut wurde. Ungeachtet dessen, dass Jahrhunderte danach dieses Bauwerk sein Antlitz wesentlich verändert hatte und mehrmals umgebaut wurde, gilt sie als die älteste Kirche der Stadt. Unter den modernen archetektonischen Objekten ist am markantesten das Microеlectronic Centrum. Dieses schöne Bürogebäude, dessen Eröffnung 1996 stattfand, wurde im ultramodernen Stil gebaut.

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